Praxis

Silke Schnittger

Heilpraktikerin auf dem Gebiet der Psychotherapie

Verhaltenstherapie und kognitive Verhaltenstherapie

Nimm das Leben ganz in deine Arme

Thich Nhat Hanh

Liebe Klientinnen und Klienten,

Seit einiger Zeit erleben wir alle eine besonders schwierige Situation, die uns in den privaten und beruflichen Bereichen unseres Lebens eine große Verunsicherung bringt und die Notwendigkeit erkennen lässt, sich diesen Herausforderungen zu stellen.

Auch ich erfahre das täglich in meiner Praxis.

Deshalb teile ich allen Klienten mit, dass ich weiterhin voll zur Verfügung stehe, um Euch in den heutigen stürmischen Zeiten zu unterstützen, damit ihr wie ein Fels in der Brandung agieren und sogar gestärkt daraus hervorgehen könnt.

Ich achte in meiner Praxis in besonderer Weise auf Hygiene und halte bei Kontakten in der Beratung einen Abstand von mindestens zwei Metern ein.

Ich stehe außerdem in Kontakt mit dem Gesundheitsamt.

Darüber hinaus bin ich natürlich wie gewohnt jederzeit telefonisch erreichbar und biete umfassende Beratungen an.

Gemeinsam werden wir diese schwierige Phase gut überstehen!

Ihre Silke Schnittger

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie (VT) geht davon aus, dass Krankheitssymptome Zeichen von erlerntem Fehlverhalten sind. Die fehlerhaften Verhaltensmuster, die meist schon in der frühen Kindheit erlernt wurden, können somit durch neue Lernprozesse auch wieder geändert werden. Verhaltenstherapeutische Verfahren basieren ursprünglich auf der Lerntheorie. Die Grundidee ist, dass störungsbedingtes Verhalten erlernt wurde und auch wieder verlernt werden kann, bzw. dass angemessenere Denk- und Verhaltensweisen erlernt werden können. Inzwischen wurde die Verhaltenstherapie in vielerlei Weise weiterentwickelt und in verschiedene Methoden gegliedert. Besonders bekannte therapeutische Techniken der Verhaltenstherapie sind Konfrontationen mit auslösenden Reizen (z.B. Exposition, systematische Desensibilisierung) sowie die Verstärkung erwünschten und die Löschung unerwünschten Verhaltens. Die Verhaltenstherapie wurde in den 1950er-Jahren von Skinner begründet.

Einige der in der Verhaltenstherapie eingesetzten verhaltenstherapeutische Einzelverfahren sind:

  • Konfrontationsverfahren
    • Systematische Desensibilisierung
    • Flooding (Reizüberflutung)
    • Aversionstherapie
    • Angstbewältigungstraining
  • Operante Verfahren
    • Biofeedback
    • Token-System
    • Kontingenzverträge:
    • Training sozialer Kompetenzen (Social Skills Training)
    • Rollenspiel
    • Kommunikationstraining
    • Training von Entspannungstechniken (Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training)
    • Euthyme Therapie (Genusstherapie)
    • Negatives Üben

Kognitive Verhaltenstherapie

In den 1970er-Jahren wurde die Lernpsychologie um entscheidende Überlegungen erweitert. Verhalten wurde nicht mehr allein als Reaktion auf äußere Reize gesehen, sondern als Zusammenspiel von innerpsychischen Prozessen und Reaktionen auf die Umwelt gedeutet. Diese Prozesse werden als kognitive Prozesse bezeichnet. 

Die kognitive Therapie geht davon aus, dass jedem Handeln bestimmte Gedanken vorausgehen, die Emotionen auslösen und ein entsprechendes Verhalten bewirken. Wenn man die Gedankenmuster, die das problematische Verhalten bedingen, entschlüsselt, lassen sich mithilfe von Übungen die ungünstigen Gedankenabläufe und negativen Selbstgespräche so beeinflussen, dass der Betroffene dem krankhaften Verhalten aktiv entgegenwirken kann.

  • Kognitive Verhaltenstherapie Verfahren
    • Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion nach Jon Kabat-Zinn
    • Kognitive Therapie nach Aaron T. Beck
    • Kognitive Umstrukturierung
    • Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT) nach Albert Ellis
    • Schmerzmanagement
    • Selbstmanagement-Therapie nach Frederick Kanfer
    • Stressmanagement bzw. Stressimpfungstraining nach Donald Meichenbaum
    • Selbstverbalisation bzw. Selbstinstruktionstraining nach Donald Meichenbaum

Leistungsspektrum & Preise

Abhängigkeiten von psychotropen Substanzen (z. B. Alkoholabhängigkeit)

Abhängigkeit bedeutet ein unwiderstehliches, dauerhaftes Verlangen nach der Einnahme einer Substanz oder dem Ausführen einer Tätigkeit. Zu unterscheiden sind stoffgebundene (z.B. Drogen- oder Alkoholabhängigkeit) von nicht stoffgebundener Abhängigkeit (z.B. Spiel- oder Arbeitssucht). Alkoholismus, Nikotin -und Medikamentenabhängigkeit sind die dabei die häufigsten Suchterkrankungen. Bedingt durch die körperlichen und psychosozialen Folgeschäden, stellen Abhängigkeitserkrankungen ein großes individuelles und gesundheitspolitisches Problem dar.

Nach Diagnosestellung gibt es vier Behandlungsphasen:

  1. Motivation zur Abstinenz
  2. Entgiftung/Entzug meist stationär
  3. Entwöhnung
  4. Nachsorge- und Rehabilitation

Begleitende psychotherapeutische Therapie kann in der ersten und vierten Phase durch Psychoedukation und Informationsvermittlung, Entspannungsverfahren, Verhaltensanalysen mit kognitiver Therapie ambulant erfolgen.

Affektive Störungen (Depression)

Depression

Die Depression (affektive Störung) gehört zu den häufigsten psychischen Störungen. Es kommt dabei zu einer krankhaften Veränderung der Gemütslage (Schwermut), des Antriebs (gehemmt) und des Denkens, begleitet von Schlafstörungen. Eine unbehandelte Depression verschwindet in der Regel nicht von selbst. Die Betroffenen fühlen eine quälende Leere und tiefe innere Traurigkeit, die den Alltag stark belaste. Dieser Zustand geht häufig mit Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Rückzug, Angst und sogar körperlichen Symptomen wie Magendrücken, Kopfschmerzen, Globusgefühl und Schwindel einher. Die Entstehungsursachen sind multifaktoriell zu sehen.

Wirkungsvoll ist eine kognitive Therapie mit verhaltenstherapeutischen Elementen. Auch die Psychoedukation kommt als Therapie -Tool begleitend zum Einsatz. Das Ziel ist es, durch gezielte Wissensvermittlung über die Erkrankung, den kompetenten Umgang der Erkrankten und ihrer Angehörigen mit der Erkrankung zu fördern. 

Angststörungen

AngststörungSie gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Angst ist an sich kein Krankheitssymptom, sondern eine sehr starke Emotion, die zum Urinstinkt des Menschen gehört und als Schutz vor potentiellen Gefahren eine sehr wichtige Funktion erfüllt.  

Von einer Angststörung spricht man, wenn die Angst in Situationen oder vor Objekten auftritt, die real keine Bedrohung oder Gefahr darstellen, dann ist sie als pathologisch zu werten. Angstpatienten sind dann in Alltagssituationen wie gelähmt und erleben vegetative Symptome wie Herzrasen, Schwächegefühl, Zittern, Schwindel usw. bis hin zum kompletten Kontrollverlust. Da diese plötzlich auftretenden Symptome nicht steuerbar sind, kommt es häufig zur Angst vor der Angst, die sogenannte Erwartungsangst. Dies führt häufig zu Rückzug und Vermeidungsverhalten, was die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränkt.  

Da es verschiedene Arten von Angststörungen, ist es sehr wichtig, diese in einem ausführlichen Anamnese-Gespräch genau zu identifizieren. Es gibt spezifische Phobien wie z.B. Angst vor Spinnen oder engen Räumen etc., diese treten meist nur isoliert auf, während eine generalisierte Angststörung keinen Auslöser benötigt und jederzeit und an jedem Ort die entsprechenden körperlichen Reaktionen hervorrufen kann. In beiden Fällen können Panikattacken mit Kontrollverlust und Atemnot auftreten und stellen für die Betroffenen eine starke Belastung dar. Häufig entwickeln sich daraus resultierend zusätzliche Symptome wie Schlafstörungen und Vermeidungsverhalten.

Frühzeitiges Erkennen von Angststörungen ist entscheidend, um einer Chronifizierung der Erkrankung und dem großen subjektiven Leidensdruck der Betroffenen entgegenzuwirken.

Zwangsstörungen

PutzzwangEine Zwangsstörung zeichnet sich durch wiederkehrende unerwünschte Gedanken und/oder Handlungen aus. Die Betroffenen wissen meist um die Unsinnigkeit, sind aber nicht in der Lage, auf die kurzfristig erleichternd wirkenden ritualisierten Handlungen zu verzichten. Inhaltlich beziehen sich die Zwangsgedanken auf die Angst, sich zu verschmutzen, andere zu verletzen, selbst erkrankt zu sein oder bestimmte Dinge nicht erledigt zu haben. Unterschieden werden dabei Zwangshandlungen, Zwangsgedanken oder Zwangsimpulse. Häufige Zwangserkrankungen sind Wasch-, Kontroll- oder Ordnungszwänge. Der Übergang vom „normalem Verhalten“ zur Zwangsstörung ist dabei fließend. Die Zwangserkrankung ist die vierthäufigste psychische Störung und erfordert eine sorgfältige Diagnostik. Als erste Wahl wird Menschen mit einer Zwangsstörung empfohlen eine „störungsspezifische Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) einschließlich Exposition und Reaktionsmanagement als Psychotherapie anzubieten“.

Psychosomatische Erkrankungen

Mann mit HerzerkrankungZu verstehen sind darunter die Wechselwirkungen zwischen Körper (Soma) und Seele (Psyche), die bei der Entstehung, dem Verlauf und der Behandlung von Krankheiten eine Rolle spielen.

Leidet die Seele leidet, leidet auch der Körper. Psychische Symptome manifestieren sich oftmals in körperlichen Beschwerden. Körper, Geist und Seele bilden eine untrennbar miteinander verbundene Einheit. Treten bei Ihnen körperliche Symptome auf, für die es keine medizinische Erklärung gibt, ist anzunehmen, dass die Ursache in einem psychischen Problem liegt.

  • Chronische Anspannung, Angst und Stress können sich auf ganz viele Arten körperlich äußern wie z.B.
  • Bluthochdruck
  • Geschwächtes Immunsystem mit gehäuften Infekten
  • Herzrasen
  • Hauterkrankungen z.B. Neurodermitis
  • Magendarm-Beschwerden
  • chronische Erkrankungen

Gewinnen sie durch den Einsatz kognitiver Verhaltenstherapie, in Ergänzung mit körperorientiertem Therapiemaßnahmen ihre Gesundheit und Lebensqualität zurück.

Belastungsstörungen

Frau im Hamsterrad

„Ein voller Terminkalender ist noch lange kein erfülltes Leben.“

(Kurt Tucholsky)

Burnout hat man nicht – und schon gar nicht von heute auf morgen. Burnout ist die schleichende Entwicklung eines psychischen und körperlichen Erschöpfungszustandes, die in beinahe gesetzmäßiger Abfolge in den gesundheitlichen Abgrund führt.

Betroffen sind vor allem Menschen zwischen 30 und 50 Jahren – einem Alter, in dem wir mitten im Leben stehen und Tag für Tag Beruf sowie Privatleben miteinander in Einklang bringen müssen. Ob Leistungsdruck im Job, Probleme in der Partnerschaft oder familiäre Aufgaben – jeder kennt das Gefühl, wenn einem alles über den Kopf zu wachsen droht. Die häufig erwähnte Work-Life-Balance ist aus dem Lot geraten. Denn gerade der Anspruch ständiger Erreichbarkeit ist eine typische Begleiterscheinung unserer digitalen Zeit. Doch bei genauer Betrachtung bewirkt sie jedoch eher zusätzlichen Druck als echte Flexibilität. Genau solche Auslöser sowie Stress und Überforderung sind im Kern auch die Ursachen für Burnout.

 Auftretende Symptome eins Burnouts sind unter anderem Depressionen, chronische Erschöpfung, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit, Schlafstörungen und Schwindel. Den Betroffenen fehlen Bewältigungsstrategien. Es treten Ausgebranntheit, Energielosigkeit und Überforderung ein: 

Hier ist die Verhaltens- und kognitive Verhaltenstherapie hervorragend geeignet dem krankhaften Verhalten aktiv entgegenzuwirken. Durch Kombination mit speziellen Entspannungstechniken kann die Therapie unterstützt, oder mit dem Fokus auf Prävention als vorbeugende Maßnahme bearbeitet werden.

 Ziel ist, dass die betroffene Person wieder zu innerer Ruhe findet, sich stabilisiert und die Entstehungsursache aufgelöst wird. 

Schlafstörungen

Mann mit Schlafstörung

„Besonders aber gebe man dem Gehirn das zu seiner Reflexion nötige, volle Maß des Schlafes;

Denn der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr“ 

Arthur Schopenhauer (1788-1860) dt. Philosoph

Guter und erholsamer Schlaf ist wichtig für unsere seelische und körperliche Gesundheit. Bei längerfristigen Schlafentzug reagiert unser Körper mit Konzentrationsstörungen, verminderter Leistungsfähigkeit, Gereiztheit, bis hin zu Persönlichkeitsstörungen und körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Kurzatmigkeit, Stoffwechselstörungen und Gewichtszunahme. 

Grundsätzlich wird zwischen Einschlaf- und Durchschlafstörungen unterschieden. Die Psyche spielt hier eine zentrale Rolle. Wenn das Denken um Sorgen, Ängste, ungelöste Probleme und Konflikte kreist, werden Stresshormone ausgeschüttet. In der Folge bleiben Körper & Geist in einer Alarmreaktion gefangen und wir können abends schlecht abschalten. Der Schlaf ist gestört. Die Folge – es wird verhindert, dass der gesamte Organismus zur Ruhe kommt. 

Aber auch viele psychische Erkrankungen werden von einem gestörten Nachtschlaf begleitet. Ein Großteil von Menschen greift bei Schlafstörungen zu Medikamenten. Das kann auf Dauer zu Abhängigkeit führen und behandelt nicht die Entstehungsursache.

Persönliche Anamnese/Vorgespräch
40,00 €
Therapeutisches Einzelgespräch Verhaltenstherapie (VT)
oder Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
70,00 €
60 min
Familientherapie
120,00 €
60 min
Gruppentherapie
je Teilnehmer 40,00 €
60 min

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